Informationen

Die Bedarfsanalyse digitales Handwerk ist ein Instrument, das Handwerksbetrieben Auskunft über den Grad der Digitalisierung in ihrem Unternehmen und Weiterentwicklungspotentiale geben soll. Hierzu soll nach Möglichkeit mit einem/r Berater/in aus der jeweiligen Handwerkskammer oder Verband / Innung in einem persönlichen Gespräch der folgende Fragebogen diskutiert und beantwortet werden. Befinden sie sich nicht im Gespräch mit einem Berater der Handwerksorganisation, haben Betriebe auch die Möglichkeit in einem Selbsttest den Fragebogen zu durchlaufen. Anschließend werden Weiterentwicklungspotentiale aufgezeigt. Das Analyseinstrument schafft somit einen Einstieg in den betrieblichen Dialog und schafft einen Mehrwert für Handwerksbetriebe durch bewusste Entscheidungen und Kenntnisse über neue Möglichkeiten der Digitalisierung.

Allgemeine Hinweise

Die Funktion "Frage merken" ermöglicht es Ihnen, im Anschluss aller Fragestellungen, schnell zu ausgewählten Fragen zurückzufinden.

Von der Funktion "Frage merken" Gebrauch zu machen, ist dann sinnvoll, wenn Sie ad hoc keine Antwort auf die Fragestellung haben oder das Thema im Nachgang nochmal aufgreifen möchten.

Einige Fragen sind durch das Symbol [?] ergänzt. Diese Hilfefelder dienen dazu die Fragestellungen besser verständlich zu machen. Hierzu werden Fragen durch Beispiele ergänzt oder die Antwortmöglichkeiten illustriert.

Hinweise für die Berater/innen

  1. Die Beratungsgespräche werden vor Ort durchgeführt. Der Fragebogen wird vom Berater während des Gesprächs im Betrieb ausgefüllt.
  2. Der Fragebogen umfasst 35 Fragen, die in fünf Kategorien eingeteilt sind, um eine gewisse inhaltliche Struktur zu gewährleisten. Es ist wichtig, dass so viele Fragen wie möglich ausgefüllt werden.
  3. Zusätzlich werden Grunddaten abgefragt. Diese Angaben sind nach Möglichkeit vollständig auszufüllen.
  4. Für fast alle Fragen gibt es die Zweiteilung Digitalisierungsgrad und Relevanz. Im ersten Teil wird die jetzige Situation im Unternehmen erfasst. Im zweiten Teil wird ermittelt, wie die Relevanz für eine beschriebene Maßnahme im Unternehmen eingeschätzt wird, also wie wichtig bzw. sinnvoll die Einführung einer solchen Maßnahme für den Betrieb wäre.
  5. Aus der Differenz zwischen Digitalisierungsgrad und geschätzter Relevanz ergibt sich das Potenzial bzw. der Bedarf für weitere Maßnahmen.
  6. Nicht alle Fragen sind selbsterklärend. Der Berater sollte sich vor der Befragung mit allen Fragen des Bogens vertraut machen und sicherstellen, dass er/sie die Fragen gegenüber dem Unternehmer erklären kann.
  7. Während des Ausfüllens der Fragen sollte der Antwortende in seinem/ihrem Antwortverhalten so wenig wie möglich beeinflusst werden. Es ist jedoch wichtig, dass ein gemeinsames Verständnis der Fragen und Antwortkategorien durch den Berater hergestellt wird.
  8. Nach dem Ausfüllen des Fragebogens sollte der Berater die kritischen Fragen (in denen Unsicherheit bei den Antworten bestand) aufgreifen, hinterfragen und darüber in einen vertieften Dialog einsteigen. Dazu bietet das Tool die Möglichkeit einzelne Fragen zu markieren.
  9. Die Unternehmen sollten auf Basis der Befragung und des Beratungsgesprächs abschließend über weitere Möglichkeiten einer konkreten Beratung/Umsetzung informiert werden. Hierbei kann insbesondere auf die regionalen Schaufenster des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk verwiesen werden. http://handwerkdigital.de/themen
  10. In Vorbereitung auf die Fragen im Beratungstermin hat der Betrieb die Möglichkeit, den Fragebogen über folgenden Link im Vorfeld auszudrucken: https://bedarfsanalyse-handwerk.de/print

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